Insider-Tipps für Bierlokale in Wien

 

Wir haben für Euch die nettesten Bierlokale in Wien getestet und präsentieren euch unsere Insider Tipps. 

Geschichte des Biers in Wien 

Vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert war Wien eine Hochburg der Bierbrauer; heute befindet sich in Wien nur eine einzige Großbrauerei (Ottakringer Brauerei). Das Bürgerspital, das im Mittelalter auf das Brauen ein Monopol erhielt, finanzierte sich nicht zuletzt aus seiner Brauerei. Die Sperrstunde wurde von der "Bierglocke" zu St. Stephan eingeläutet (1330-1772). Die entscheidende geschmackliche Veränderung wurde im Spätmittelalter durch die Beigabe von Hopfen erzielt (der ursprünglich nur in Norddeutschland verwendet worden war). Eine der Hauptursachen für die relativ geringe Beliebtheit von Bier war (trotz zahlreicher privater und klösterlicher Brauereien in Wien) seine geringe Qualität und Haltbarkeit. Seit Mitte des 16. Jahrhunderts war der Bierverbrauch im Steigen begriffen, vor allem als es ins Bürgertum Eingang fand; 1701 gab es innerhalb der Mauern 27 Bierhäuser. Um 1730 schätzt man den jährlichen Bierkonsum in Wien auf etwa 65 Liter pro Kopf; 1732 unterschied man Bier aus Weizen, Gerste und Hafer; 1736 wurde in Wien noch dreimal soviel Wein als Bier getrunken. Ende des 18. Jahrhunderts war der Bierkonsum bereits größer als jener von Wein. 

Seine Blüte erreichte das Brauwesen ab dem ausgehenden 18. Jahrhundert; in der josephinischen Ära zählte man über 500 Bierhäuser. Selbst in klassischen Heurigenorten wie Grinzing, Nussdorf, Ottakring und Hernals siedelten sich Brauereien an. Castelli kennt das Weißbier (Weizenbier), das Mailänder und das Horner Bier. Die bis etwa 1840 gebräuchliche Übergärung war für die schlechte Lagerfähigkeit verantwortlich. Ursprünglich wurde in Wien nur trübes Bier erzeugt, das bei den Wirten vor dem Ausschank erst lagern musste. Die Produktion von Bier war wegen der erforderlichen niedrigen Gärungstemperatur auf den Winter beschränkt, das letzte qualitativ einwandfreie Bier wurde im März erzeugt ("Märzenbier"). Anton Dreher der Ältere lernte in England die Untergärung kennen und nahm 1836 die Produktion von untergärigem Bier auf ("Kaiserbier") und machte es aufgrund der im Ausland gewonnenen Erfahrungen erstmals lagerfähig ("Schwechater Lagerbier", ein helles, klares, wohlschmeckendes Bier). Im Vormärz wurde Bier zum Modegetränk der Intelligenz (Beamte, Studierende, Künstler und so weiter); die geistige Elite traf sich in Bierhäusern. Mit Drehers Lagerbier und der Verbreitung von Pilsener Bier gegen Ende der 1850er Jahre revolutionierte sich die Bierproduktion. In Qualitätsabstufung kannte man nun Pilsner Urquell, Schwechater Lager und St. Marxer Abzugbier. Parallel dazu kam es zu einem immer größer werdenden Abstand zwischen Wein- und Bierpreis, sodass der Bierkonsum auch aus sozialen Gründen anstieg; Preisveränderungen führten im 19. Jahrhundert nicht selten zu "Bierkrawallen". 1873 wurde in Wien der Brauherrenverband gegründet. 

Der Bierverbrauch pro Kopf in Wien (1790 135 Liter, bis 1860 fast gleichbleibend) betrug 1880 145 Liter und 1900 163 Liter. In Bier- und Brauhäusern hatten gesellschaftliche und gemeinnützige Institutionen ihren Sitz (Bruderschaften, Krankenunterstützungs-, Leichen- und Sparvereine), aber auch politische Veranstaltungen fanden oft in großen Biersälen und Biergärten sowie Brauhäusern und Brauhausgärten statt (Dreherpark, Schwenders Kolosseum, Zwölfers Bierausschank im ehemaligen Fünfhauser Brauhaus"Universum"). Das Wirtshaus wurde im Zuge der sich entwickelnden Arbeiterbewegung trotz Antialkoholpropaganda zum "Salon der Armen" und zum "Kristallisationszentrum" der Organisation; in den Hinterzimmern von Wirtshäusern tagten Arbeiterbildungsvereine, "Rauchklubs" und Parteisektionen, Ausflüge politischer Vereine führten zu Bierkellern. Im Gasthof "Zur Linde" wurde 1884 Ansbacher Hofbräu ausgeschenkt, in der "Großen Tabakspfeife" um 1900 Pschorr-Bräu (Animator) angepriesen. Nach dem Ersten Weltkrieg sank der Bierkonsum stark ab (1937 32 Liter), nach dem Zweiten Weltkrieg stieg er kontinuierlich an (1950 45 Liter, 1979 69 Liter, 1989 83 Liter). Gleichzeitig konzentrierte sich die Produktion; in Wien gab es 1929 noch 20 Brauereien, 1983 nur noch zwei. Das Bierkartell wurde Ende 1980 aufgelöst.

 


PLUTZERBRÄU

Mitten am Spielberg

Das Plutzerbräu am Spittelberg

Das Plutzer Bräu liegt mitten im 7. Bezirk im sogenannten Spittelberg-Viertel. Ein für seine Lokalitäten und sein vielfältiges Publikum bekanntes Viertel in der Wiener Großstadt. Das Lokal bietet ein interessantes Ambiente für Studenten, Junggebliebene, einfach für den Biertrinker!

Es herrscht immer eine urige Atmosphäre, egal ob im Schanigarten, an den Tischen oder im Gewölbekeller oder im Bilderzimmer für private Feste bis zu 150 Personen. Genauso wie es an der Bar immer was zum Trinken gibt, so verwöhnt Sie unsere Küche mit kulinarischen Köstlichkeiten der traditionellen, guten Wiener Küche.

Die Speisekarte lässt keinen Wunsch offen. Ob Suppe, Aufstrich - besonders unser Plutzeraufstich, Fisch-, Fleisch oder vegetarische Gerichte, süße Träume oder andere Gaumenfreuden, es ist jeder Wunsch auf unserer Karte zu finden!

Adresse: Schrankgasse 2/Ecke Stiftgasse A-1070 Wien  
Öffnungszeiten Mo. - Fr.: 16h - 24h Sa. - So.: 11h - 24h
Telefon +43 1 526 12 15
Web: http://www.plutzerbraeu.at/
EMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


WIEDENBRÄU

Ein Klassiker im 4. Bezirk

Wiedenbräu

Das Altwiener Braugasthaus in Wien - Wieden besteht seit 1991 und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Biere gegen den herrschenden normierten Einheitsgeschmack zu brauen. Ein Braumeister aus Bayern sorgt dafür, dass hier im Braugasthaus in der Waaggasse auf der Wieden leichte, malzige und naturbelassene Biere ausgeschenkt werden. Da verschiedene Malzsorten je nach Biertype zum Brauen im Maischbottich eingemaischt werden und nach dem Deutschen Reinheitsgebot gebraut werden, ist das Bier hier im Wieden Bräu deutlich malziger, aber auch leichter als die herkömmlichen, hellen österreichischen Lagerbiere. Nachdem die Biere nur im angeschlossenen Wirtshaus ausgeschenkt werden und dadurch keine lange Lagerzeit erforderlich ist, ist es nicht notwendig, diese nach der Gärung und der Lagerung zu filtrieren. Man erkennt dies an der natürlichen Trübung und nennt dieses Bier Zwickelbier. Dieses naturbelassene Bier ist durch die noch vorhandenen Hefebestandteile, Vitamine und Spurenelemente natürlicher und gesünder als filtriertes Bier. Im Jahr 2003 wurde die Fassade des Hauses Waaggasse 5 renoviert und so bekam das Wieden Bräu ein neues, moderneres Erscheinungsbild. Seit dem 7. Jänner 2015 ist unser Lokal ein Nichtraucher-Lokal geworden. Für unsere rauchenden Gäste besteht weiterhin die Möglichkeit, im Freien in unserem Gastgarten, Ihre Zigaretten zu rauchen. Wir bitten unsere Raucher um Verständnis!

Adresse: Waaggasse 5 1040 Wien
Telefon: 01 / 586 0 300
Fax: 01 / 586 0 300-11
Web: http://wieden-braeu.at/
Öffnungszeiten: Montag - Sonntag 11:30 - 24:00 Uhr | Juli und August: Sa., So. und Feiertag von 16:00 - 24:00 Uhr

 

 


 

SALMBRÄU

Bier mit Geschichte beim Belvedere

Salmbräu

Willkommen in der wunderbaren Welt hausgebrauter Bierspezialitäten nach alten Rezepten, der Liebe zur Wiener Hausmannskost und der Leidenschaft zu Spitzendestillaten aus unseren Bieren. Willkommen in den historischen Gemäuern mit über 450 Jahren wechselhafter Geschichte. Willkommen im Salm Bräu der Familie Welledits.

Das unter Denkmalschutz stehendes Gebäude und vor allem die Keller könnten eine lange Geschichte erzählen. Früher, also vor dem Jahre 1717, waren hier Weingärten mit einem Weinkeller, im Eigentum von Jacob Daniel Tepser, Bürgermeister von Wien. Im Jahre 1717 wurde der Weingarten an den kaiserlichen Hof verkauft und von Kaiserin Amalie Wilhelmina ein Kloster mit anschließendem Witwensitz errichtet. Die Grundsteinlegung des Klosters erfolgte am 13. Mai 1717. Mit der Errichtung wurde der Italiener Felice d`Allio beauftragt. Das Salm Bräu liegt neben dem Schloss Belvedere, dem ehemaligen Wohnsitz Prinz Eugen´s von Savoyen ( 1663 – 1736 ). Der heutige Georgsaal diente früher den Wagenpferden der Kaiserin als Stall.

1994 wurde die Brau-Gaststätte von der Firma O. Salm & Co. im ehemaligen Wirtschaftstrakt jenes Teiles des Klosters der Salesianerinnen eröffnet, welcher auch von der Gründerin Kaiserin Wilhelmina Amalia bewohnt wurde. ÜBER 85 JAHRE SALM Es begann im Jahre 1924, als Georg Welledits dieFirma O. Salm & Co gründete. Seither entstanden in 30 Ländern der Welt Salm Brauanlagen. Mit dieser langen Erfahrung ist Salm heute weltweit als Botschafter österreichischer Bierkultur tätig. Ob in Japan, China, Europa, Südafrika, Brasilien oder in Tunesien, überall finden Sie Biere mit Salm Brautechnik und nach Salm Rezepturen gebraut. O. Salm & C0 ist mit dem Salm Bräu einer der wenigen Brauanlagenhersteller, welcher auch selbst mit der eigenen Brauerei Erfahrungen sammelt und diese auch an seine Kunden weitergibt. 85 Jahre Erfahrung spiegeln sich sowohl in der Brautechnik als auch im Bier wieder. Seit der Eröffnung der Brau - Gaststätte im Jahre 1994 werden im Salm Bräu laufend Braumeister und Brauereitechniker aus vielen Ländern der Welt ausgebildet.

 

Adresse: Rennweg 8 | 1030 Wien
Telefon: +43 1 799 599 2
Öffnungszeiten: Täglich von 11:00 bis 24:00 Uhr
Web: http://www.salmbraeu.com/

 

 


 

SIEBENSTERNBRÄU

International ausgezeichnete Gasthausbrauerei im Herzen Wiens

Concerto Wien

Im 7Stern Bräu, einem der wenigen echten Brauhäuser in Wien, werden außergewöhnliche Bierspezialitäten aus bestem Hopfen und Malz mit erstklassigem Wiener Trinkwasser eingebraut.

7Stern Biere sind, ganz im Gegensatz zum konservierten Industriebier, vollkommen naturbelassen, wobei die Vitamine und Spurenelemente der verwendeten Getreidesorten gänzlich erhalten bleiben. Gutes Brauwasser und sorgfältige Auswahl der Rohmaterialien, absoluter Verzicht auf Filtration und Konservierungsmittel, ausreichende Lagerzeit aller 7Stern Biere bis zur idealen Reife und handwerkliches Können unserer Brauer ergeben jene Bierspezialitäten, die das 7Stern Bräu in kurzer Zeit in Wien - Neubau und dem Rest der Bierwelt bekannt gemacht haben.


Hier wird Bierkultur zelebriert!

Adresse: SIEBENSTERNGASSE 19 | 1070 WIEN
Web: http://www.7stern.at/de-de/
EMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel. +43 1 523 86 97
Öffnungszeiten: Montag-Sonntag: 11:00 - 24:00

 


LICHTENTHALERBRÄU

Ein tolles Hausbier

Toller Jazz im Wein & Co am Naschmarkt

Das Lichtenthalerbräu ist ein typisches Bierwirtshaus, das zu Recht auf sein Hausbier stolz ist. Es gibt den Klassiker "Helles" und mehrere Spezialbiere. Darunter finden sich Dunkles und Weizenbier, als auch internationale Sorten wie Stout. Bemerkenswert ist ein Bier aus Frankreich mit mehr als 17 Grad Stammwürze.

Adresse: Liechtensteinstraße 108, 1090 Wien
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web: www.lichtenthalerbraeu.at
Ö
ffnungszeiten: Mo. – Sa.: 16:00 bis 00:30, So. & Feiertags: Geschlossen

 


FISCHERBRÄU

Jazz-Brunch inklusive

Toller Jazz im Wein & Co am Naschmarkt

Das Fischerbräu bezeichnet sich selbst als 1. Wiener Gasthofbrauerei. Das Bier ist großartig, in jedem Monat gibt es ein spezielles Bier, im Sommer ein leichtes, zu Ostern und zu Weihnachten einen Bock.

Im Inneren des Lokals gibt es in mehreren unterschiedlich großen Räumen mit Holzvertäfelungen Platz für maximal 140 Personen. Toll ist der Gastgarten unter alten Kastanien, weniger toll sind die wackeligen Klapptische und die wackeligen Klappstühle.

Jeden Sonntag gibt es den berühmten Jazz-Brunch mit Live-Musik von 11 bis 14 Uhr.

Adresse: Billrothstraße 17, 1190 Wien
Web: http://www.fischerbraeu.at
Tel. +43 1 369 59 49 
Öffnungszeiten: täglich 16:00-00:30 Uhr

 


 

MEDL BRÄU

Die 1. Penzinger Gasthausbrauerei 

Toller Jazz im Wein & Co am Naschmarkt

Im Medl-Bräu wird das Bier noch nach dem Reinheitsgebot gebraut. Naturbelassen und ohne jegliche Zusätze. Eine Vielzahl an unfiltrierten hefetrüben Sorten, wie Märzen, Helles, Dunkles oder ein Gemischtes verzaubern garantiert jeden noch so verwöhnten Gaumen. Zu Weihnachten und Ostern bieten wir unseren Gästen das speziell für diese Zeit gebraute Bockbier. 

Das Medl-Bräu wurde im Jahre 1989 gegründet. Unsere gemütlichen Räumlichkeiten bieten Platz für ca. 180 Personen. Perfekt für Feste und Feiern aller Art geeignet, verwöhnen wir Sie mit köstlichen Bieren und schmackhaften Speisen. 

Ein ca. 150 Personen fassender Gastgarten im Innenhof eignet sich ideal für schöne Sommertage und laue Abende. Öffnungszeiten von 10:00 Uhr bis 22:00 Uhr. 

Wenn Sie Ihre Feste doch lieber zu Hause feiern, bekommen Sie auf Vorbestellung Fässer zu wahlweise 10, 15, 20 oder 40 Liter. Als Geschenk oder zum Mitnehmen bieten wir Ihnen zusätzlich auch stilvolle Bierflaschen (2 Liter) an.

Adresse: Linzer Straße 275, 1140 Wien
Web: http://medl-braeu.gusti.at

Öffnungszeiten: 
Mo - Sa: 10:00 bis 24:00 Uhr
Sonntag und Feiertag geschlossen!
Warme Küche von 10:00 bis 22:30 Uhr!

 

Tags: Bräu